Entscheidung

Print-Sonderformen abwägen: Wann sie den Etat rechtfertigen

Node Cascadecore · Lesedauer ca. 6 Minuten

Zeitung und Printausgaben auf einem Tisch

Sonderformen in Print — Tip-ons, Gatefolds, redaktionelle Specials — wirken im Pitch oft wie ein Qualitätsversprechen. In der Streulogik müssen sie sich an derselben Frage messen lassen wie jeder andere Kanal: Tragen sie zur Flugzielsetzung bei, oder sind sie Gewohnheit?

Checkfragen vor der Buchung

Erreicht das Umfeld die Zielgruppe im relevanten Moment? Gibt es eine klare Handlungsaufforderung, die zur Sonderform passt? Könnten dieselben Euro in Reichweitenkanälen denselben Flight besser absichern? Fehlt eine der Antworten, ist Zurückhaltung angebracht.

Handelsumfelder

In Handelsnähe können Sonderplatzierungen Orientierung und Wiedererkennung stützen — besonders wenn die Marke parallel am Point of Sale präsent ist. Ohne diesen Abgleich bleibt die Sonderform oft ein teures Einzelstück.

Empfehlung aus der Praxis

Wir raten, Sonderformen als bewusste Ausnahme zu führen und im Plan zu kennzeichnen: Anlass, Ziel, Alternative falls Inventar fehlt. So bleibt die Diskussion in der Agenturrunde sachlich statt emotional.

Beratungsangebote ansehen · Zurück zum Journal